Stiftung Wirtschaft und Erziehung

3. Preis: Max-Hachenburg-Schule

Max-Hachenburg-Schule
68165 Mannheim, Tattersallstraße 28 – 38
06 21 / 2 93 60 00
OStD Friedrich Graser

Bearbeiter:
Friedrich Graser

» http://www.mannheimer-schulen.de/mhs

Die Schule hat für die Wirtschaftsschule (Berufsfachschule Wirtschaft) und für das Kaufmännische Berufskolleg (Höhere Handelsschule) ein ausgeprägtes Konzept zur Förderung der Ausbildungsreife umgesetzt.

Zum Beginn des Unterrichts wird zur Stärkung der Sozialkompetenz und zur Feststellung des Förderbedarfs der Handelsschüler eine Projektwoche durchgeführt, in der sich die Fachlehrer als Team vorstellen und den Schülern fachliche und verhaltensmäßige Orientierungshilfen geben. Eine entsprechende Vereinbarung wird von allen Schülern einzeln unterschrieben.

Aufgrund der festgestellten Lerndefizite erfolgt eine Zuordnung zu Stützangeboten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik seitens der Fachlehrer. Darüber hinaus erfolgt eine Betreuung der Schüler durch speziell ausgebildete Schülertutoren aus den leistungsstarken Klassen des Berufskollegs Wirtschaftsinformatik und Fremdsprachen unter Einsatz der Lernplattform Moodle. Durch dieses E-Learning-Medium werden auch der Fachunterricht und selbstständige Übungseinheiten unterstützt.

Des weiteren ist im ersten Jahr der Berufsfachschulklassen ein dreiwöchiges betreutes Betriebspraktikum vorgesehen. Die Schüler bewerben sich eigenständig um Plätze, führen Berichtshefte und präsentieren ihre Erfahrungen in der Klasse. Vorher nehmen sie an Gesprächen mit dem Arbeitsamt teil, absolvieren ein Bewerbertraining bei der AOK, nehmen an mindestens zwei Betriebsbesichtigungen und an einer Ausbildungsmesse sowie einem Vortrag eines betrieblichen Ausbildungsleiters teil. Diese Maßnahmen werden noch flankierend unterstützt durch Mitarbeit in Junioren- und Übungsfirmen und durch berufsorientierte Projekte und Anwendungen, um so den Schülern Einblick in die Wirtschafts- und Arbeitswelt zu vermitteln, bzw. Probleme zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dadurch entstehen vielfältige Kontakte zu Ausbildungsbetrieben, die den Übergang der Schüler in Ausbildung erleichtern.