Berufsschulpreis 2009
5. Berufsschulpreis vergeben
Am 23. April 2009 wurde von der Stiftung Wirtschaft und Erziehung der 5. Berufsschulpreis in jährlicher Folge dieses mal bei der EDEKA AG in Hamburg zum Thema Förderung von Lernkompetenzen durch Kaufmännische Schulen verliehen. Die Preise wurden von den Festrednern
Professor Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg
Rainer Schulz, Geschäftsführer des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung
an die Preisträger in aufsteigender Rangfolge wie folgt überreicht:
Sonderpreis der
Stadt Karlsruhe Handelslehranstalt Gernsbach € 1.000,--
3. Preis Max-Hachenburg-Schule Mannheim € 1.000,--
3. Preis Berufskolleg Kfm. Schulen des Kreises Düren € 1.000,--
2. Preis Berufsbildende Schulen Hann. Münden € 3.000,--
1. Preis Walter-Eucken-Schule Karlsruhe € 5.000,--
Die Preise wurden gesponsert von den Ausbildungsfirmen:
Badische Beamtenbank eG., Karlsruhe
EDEKA AG, Hamburg
EnBW AG, Karlsruhe
European Business Certificate e.V., Karlsruhe
FIDUCIA IT AG, Karlsruhe
Landesbausparkasse Baden-Württemberg; Karlsruhe
METRO AG, Düsseldorf
Stadt Karlsruhe, Karlsruhe
Würth-Gruppe, Künzelsau
Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury, überwiegend besetzt mit Ausbildungsleitern der Sponsoringfirmen, aus dem Kreis der 14 Bewerber ausgewählt.
Förderung von Lernkompetenzen durch Kaufmännische Schulen
© Rainer Sturm / PIXELIODie Bildungs- und Ausbildungszeiten an kaufmännischen Schulen betragen je nach Schulart ein bis drei Jahre. Während dieser kurzen Verweildauer sind Abschlüsse in der Teilzeitberufsschule, in der Fachschule und in den vollzeitschulischen Bildungsgängen von der Fachoberschulreife über die Fachhochschulreife bis zum Wirtschaftsabitur zu vermitteln. Durchlässigkeit in stufig weiterführenden Bildungsgängen ist Systemprinzip, die Hinführung zur eigenverantwortlichen Lern- und Erwerbsbiografie ist gemeinsames Leitziel aller kaufmännischen Schulformen.
Primäres Anliegen ist dabei, die dazu erforderliche Selbstlernkompetenz durch Vermittlung von Lerntechniken und Lernstrategien wirksam zu unterstützen. E-Learning, Blended Learning, selbstgesteuertes Lernen, Team- und Projektarbeit sind u.a. dazu methodische Ansätze, die wesentlich zu den angestrebten Lernerfolgen beitragen können.
Wenn Sie an Ihrer Schule systematisch und möglichst flächendeckend für alle Schulformen Lernkompetenzen vermitteln, dann bitten wir um ihre Bewerbung bis zum 02. Februar 2009.
Die eingereichten Unterlagen gehen in den Besitz der Stiftung über, die berechtigt ist, die Ergebnisse des
Wettbewerbs in der Zeitschrift des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen ‚Wirtschaft und Erziehung' sowie auf der Homepage der Stiftung und in Sonderschriften sowie Publikationen
zu veröffentlichen.
Die von der Stiftung unabhängige Jury wird die eingesendeten Bewerbungen nach folgenden Kriterien bewerten:
• Umfang, Dauer und Kontinuität der Projekte
• Innovations- und Kreativitätsaspekte
• Maßnahmen zur Qualitätssicherung, Lernerfolgskontrolle
• Anwendung und Transfer in die Unterrichtsfächer
• Leistungsnachweise und erteilte Zertifikate
• Erfahrungsaustausch / Best Practice-Beispiele
• Maßnahmen zur internen Lehrerfortbildung und Abstimmung
• Öffentlichkeitsarbeit
